Fantasievolle Lesewelten

Bianka Röper


                                                                         

 

 

Biss der Leidenschaft

 

 

Er ist ein Geschöpf der Nacht

Das bei Dunkelheit erwacht.

Sie ein Mensch, zart von Gestalt

Und bald 20 Jahre alt.

Ihre Liebe ward entfacht

In einer lauen Vollmondnacht

Auf einem berauschend schönem Fest

Der gnädigen Madame Celeste.

4 Jahre währt die Liebe schon,

nun bat sie ihn etwas zu tun.

Sie will ein Biss in tiefer Nacht

Der sie zu seinesgleichen macht,

damit sie sein kann seine Braut

die mit ihm in die Zukunft schaut.

Doch er verneint, erinnert sich

Bei ihm war´s wie ein Messerstich

Als er zu Gast war bei dem Graf

Als dessen wilder Biss ihn traf.

Der Graf, dieses Ungeheuer

Gab sein Gift wie heißes Feuer

Das ihm durch die Venen lief

Durch den Hals im Biss ganz tief.

Dieses waren grosse Schmerzen

Und er wünschte sich von Herzen

Das sie ablässt sich zu wünschen

Wofür andre ihn würden lynchen.

Doch sie bedrängt ihn immer mehr.

Sein letzter Biss schon so lang her!!!

Sie reizt ihn und die Lust erwacht,

was seinen Blutdurst auch anfacht.

Ihre zärtlich sanften Hände überall

Bringen seinen Vorsatz hart zu Fall

Ihr den Wunsch zu verwähren

Sich gegen seinen Durst zu wehren.

Ihr Blut rauscht so verführerisch,

eine ganz eigene Musik für sich.

Seine riesigen Fänge fahren aus

Ihr zu saugen das Leben aus.

Sie wirft ihr langes Haar zurück

Und entblösst vom Hals ein grosses Stück.

Er sieht ihren Puls, wie er schlägt

Und schon ist es auch schon zu spät.

Ein Knurren voller wilder Gier

Und blitzschnell waren die Fänge tief in ihr.

Er saugte und trank das warme Blut

Und es tat ihm unheimlich gut,

doch dem Blutrausch ausgesetzt

wurde sie zu sehr verletzt.

Der letzte Lebensfunke riss

Unter seinem Blutrauschbiss.

Erst als er wieder zu sich kam

Das Unglück in sein Bewusstsein kam.

In tiefer Trauer und im Leid

Schrie er auf, man hörte es weit.

In seinem Schmerz suchte er den Weg

Wie sein Leben zu Ende geht.

Ein Tisch in seiner Nähe stand

Er nahm das Tischbein in die Hand

Er brach es ab, wahnsinnig vor Schmerz

Und rammte es tief in sein Herz.

Dort stach es nun das hölzern Ding

Worauf sein Körper Feuer fing.

Neben ihrer Leiche fand

Sein Körper, völlig abgebrannt

Seine letze Ruh auf Erden

Um mit ihr eins zu werden

 

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